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MEHR-WERT

  • 26.05.2020 - 02.08.2020
  • Von der Heydt-Museum, Wuppertal
  • Ausstellung

In acht Kapiteln behandelt die von Dr. Gerhard Finckh kuratierte Ausstellung Themen wie "Menschen, Masken und Gesichter", "Farbfelder", "Unschärfe-Relationen", "Architektur", "Die vier Elemente" oder "Maß, Zahl und Geometrie"....und bringt damit Kunstwerke höchst unterschiedlicher Provenienz und Intention so zusammen, dass sich daraus eine Sicht auf die Kunst der Gegenwart ergibt, in der die Bedeutung jedes einzelnen Werkes erkennbar und für die Besucher*innen der Schau neu erlebbar wird.

Es werden u.a. Werke von Max Bill, Tony Cragg, Christo, Bogomir Ecker, Lucio Fontana, Christian v. Grumbkow, Andreas Komotzki, Robert Motherwell, Nam June Paik, A.R.Penck, Gerhard Richter, Corinne Wasmuth zu sehen sein.

Geänderte Öffnungszeiten: Di - Fr  von 14 - 18 Uhr (Do 14 - 20 Uhr), Sa und So 11 - 18 Uhr

https://www.von-der-heydt-museum.de/mehrwert.html

Kunst im Schloss: VERWANDTSCHAFTEN

  • 21.06.2020 - 21.09.2020
  • Die Lünte, Schloss Lüntenbeck, Wuppertal
  • Ausstellung

Im neu eröffneten Schlosscafe geht es nun auch glücklicherweise wieder weiter mit der Reihe "KUNST IM SCHLOSS" !

Und zwar ab Sonntag, dem 21.06. 2020, ab 11. 30 Uhr

In den frisch renovierten Räumen, auf farbigen Wänden, zeigen Oliver Sachse und Christian v. Grumbkow Malereien, die eine gewisse Wesensverwandschaft verbindet. Darum auch der spontan gefundene Titel: VERWANDSCHAFTEN"!

Bei Grumbkow sind es die abstrakten, ganz auf das horizontale Geschehen konzentrierten "Landschaften", die meist ein Spannungsfeld von Ruhe, Weite und vehement platzierten Farbakzenten aufweisen. Die subtileren, transparenten Farbschichtungen erhalten durch den Einsatz von Rakel und Spachtel Dynamik und expressive Kraft.

Oliver Sachse entwickelt seine technisch aufwendigen Bilder mit vielen Arbeitsgängen und Schichten. Die zwar abstrakten, aber quasi topografisch-landschaftlich wirkenden Malspuren, bilden einen wunderbaren Kontrast zu zeichnerisch akkurat eingebrachten Details von Rädern, ja, "Gazelle"- Fahrrädern!

 Beide Künstler entwickeln ihre Bilder nach dem Prinzip des "gesteuerten Zufalls", d.h., dass die Malerei nicht nach einem unumstößlichen Konzept  ausgeführt wird, sondern die beim spontanen Malprozess zufällig entstehenden, unvorhergesehenen Pinsel-, Kratz-, Wischspuren  intergriert werden oder gar Anlass für innovative Veränderungen im Bildgeschehen bilden können.

 

 

 

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